FNT ist international – das lässt zumindest unsere Website vermuten. Dass dem wirklich so ist, erleben viele FNT-Mitarbeiter im tagtäglichen Arbeitsleben. Auch Alexander Anders, FNT-Kundenbetreuer, hat bereits einige Auslandseinsätze hinter sich und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Damals noch als Entwickler bei der FNT eingestiegen, ist Alexander heute Kundenbetreuer und bereits seit über neun Jahren im Unternehmen. Auf die Frage nach persönlichen Interessen nennt er entschlossen die Fotografie und Geocaching. Geocaching? Hier war die erste kleine Nachfrage nötig – Alexander beschreibt es als „weltweite Schnitzeljagd mit GPS-Geräten“.

Alexanders Aufgabe bei der FNT ist vielfältig

Alexander ist als Kundenbetreuer für die Unterstützung der Kunden zuständig, unter anderem in der Datenaufnahme und in der Implementierung von FNT Command. Hier steht die Abbildung der Rechenzentren in Command im Fokus sowie alles, was damit einhergeht: das Erfassen der Komponenten, der Verkabelungen, der Abteilungen und die Konfiguration von Gruppen sind einige wichtige Inhalte, die Alexander anspricht.

Ihm gefällt seine Arbeit sehr gut – er betont, dass sein Job sehr vielseitig ist, da er sich immer auf neue Situationen einstellen muss: Kein Kunde sei vergleichbar mit einem anderen. Alexander übernimmt viel eigenständige Arbeit und bezeichnet sich als „Mädchen für alles“, wenn er mal vor Ort beim Kunden gebraucht wird. Auf die Frage, ob er den Entwickleralltag vermisst, erläutert Alexander, dass ihm seine Erfahrung als Programmierer in seiner jetzigen Position nur in die Karten spielt: Er kennt die Perspektive des Kunden und die des Programmierers, was ihm die Aufgabe als Kundenbetreuer vereinfacht.

Im Zuge eines Projekts eines amerikanischen FNT-Kunden, der eines seiner Rechenzentren in Australien hat, konnte Alexander das letzte Quartal 2016 in Australien verbringen. Von September bis November 2016 war er beim Kundenprojekt in Sydney vor Ort tätig und hängte seinen noch nicht eingelösten Urlaub gleich hintendran. Vor Antritt der Arbeitsreise war ein Zeitraum von ca. acht Wochen geplant und der Inhalt noch gar nicht konkret bekannt. Alexander erzählt, wie das Projekt begann. Am ersten Tag musste er sich erstmal einen Überblick über die Situation verschaffen: Wie ist der Zugang zum Rechenzentrum und wie sehen die Möglichkeiten aus, sich direkt im Rechenzentrum niederzulassen? Nach erster Bestandsaufnahme konnte Alexander den Projektablauf planen: In der Zeit, in der das Rechenzentrum verfügbar war, erfasste er notwendige Daten und pflegte sie hinterher in der Datenbank ein – das Projekt dauerte acht Wochen an und konnte im geplanten Zeitrahmen fertiggestellt werden.

Was Alexander während des Projektes in seiner Freizeit alles unternommen hat, erzählte er ebenfalls: Sightseeing in Sydney selbst, Bondi Beach oder die Blue Mountains, sind nur einige der Highlights, die er besuchen konnte.

„Ich wollte immer schon die Opera sehen, war aber am Anfang etwas enttäuscht: Von Weitem sieht die ja sehr weiß aus, wobei die von Nahem schon recht schäbig aussieht.“

Alexander Anders

Kundenbetreuer, FNT

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Nachdem das Projekt abgeschlossen war, konnte Alexander seinen noch nicht genutzten Urlaub nehmen und das Land bereisen. Von November bis Anfang Dezember 2016 bereiste er unter anderem Sydney, Fraser Island, Perth und die Westküste.

Alexander spricht von einer „umwerfenden Natur“, die er während seiner Reise vorgefunden hat: Von Nationalparks und Steppen bis hin zum tropischen Regenwald war alles abgedeckt. Auch die so beliebte australische Tierwelt durfte er live miterleben. „Ich habe an den wildesten Plätzen übernachtet“, sagt er und erklärt, dass er zwar auf exotische Tiere getroffen sei, aber keine Erfahrung mit giftigen oder bedrohlichen Tierarten machen musste. Sein ultimativer Tipp für Reisen ins Ausland ist aber folgender: „Man sollte in die Lokale reingehen, wo auch die Locals hingehen.“ Nur dort trifft man wirklich auf Einheimische und hat die Chance zu erleben, was wirklich „echt“ ist. Touristenhochburgen meidet Alexander auf seinen Touren bewusst, da er sich lieber von Einheimischen oder Arbeitskollegen beraten lässt, um Dinge zu sehen, die nicht auf der To-do-Liste aller Reisenden stehen. Dementsprechend viele Touren ins Outback und an eher ruhigere und verlassene Orte standen während Alexanders Reise im Mittelpunkt.

Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft – auch in Notsituationen

Die Australier beschreibt er als sehr offen und hilfsbereit, gerade bedingt durch die Weite des Landes und die fehlende Telekommunikation, wenn man sich an abgeschotteten Orten befindet. Sein erster Tag in Australien begann sogar mit einer Autopanne. Er erzählt, dass ihm – während er eine halbe Stunde auf den Pannendienst wartete – mehrere Bewohner ihre Hilfe angeboten hätten und ein älteres Pärchen ihn sogar auf einen Tee zu sich nach Hause eingeladen hat, um ihm die Wartezeit zu verschönern.

Das Projekt in Australien war nicht etwa Alexanders erste Auslandsreise mit der FNT – während des Gesprächs erwähnt er oft auch seine Erfahrungen aus längeren Aufenthalten in den USA und Dubai. Gerade im Hinblick auf die vielen Reisen, die er schon gemacht hat, weiß er seine Heimat zu schätzen: „Dadurch, dass ich halt viele Länder bereist habe bis jetzt, habe ich mir einen Eindruck machen können und vergleichen können, wie die sozialen Netzwerke in Deutschland und anderen Ländern sind – da sieht man erstmal, wie gut z.B. unser Gesundheitssystem in Deutschland ist.“

Flexibilität – ein wichtiger Faktor im Berufsalltag

Alexanders nächstes Wunschreiseziel ist Skandinavien – allerdings privat. Beruflich ist momentan noch kein Auslandsaufenthalt geplant, jedoch betont er, dass sich das jederzeit spontan ändern kann. Flexibilität ist in seinem Beruf sehr vorteilhaft. Da trifft sich es sich gut, dass Alexander ohnehin einen offenen und reiselustigen Charakter hat, was er auch gerne selbst betont: „Ich mag es gerne, neue Kulturen kennenzulernen.“

Vielen Dank an Alexander für die Eindrücke, die er mit uns geteilt hat. Mal sehen, an welchen Ort ihn das nächste internationale Kundenprojekt ziehen wird…

FNT Inside – 3 Fragen an Alexander Anders

1. Wie würdest du die FNT in einem Satz beschreiben?

A: „Ein aufstrebendes, mittelständisches Unternehmen, das Abwechslung bietet.“

2. Was ist dein Lieblingsessen in der FNT Kantine?

A: Saure Kutteln

3. Was war dein lustigstes Erlebnis, dass du mit der FNT verbindest?

A: Als Reaktion auf unsere „langen“ Arbeitstage fragte mich einmal ein amerikanischer Kunde „Sind Sie immer noch hier oder schon wieder?“